Charakteristisch für die Norwegische Waldkatze ist Ihre, einem dreischenkligen Dreieck ähnelnde Kopfform und das lange , gerade Profil der Nase. Die Augen sind schräggestellt und mandelförmig. Die Ohren sind hoch angesetzte und an der Basis breit. Typisch sind luchsähnliche Pinsel am Ende der Ohrspitzen. Der Körperbau ist kräftig und langgestreckt mit einem langen buschigen Schwanz der von der Länge her durchaus bis zum Kopf reichen kann. Die Hinterbeine sind länger als die Vorderbeine. Die Pfoten sind groß und mit Haarbüschel zwischen den Ballen versehen. Besonders in den Wintermonaten entwickelt sich das prachtvolle seidige Deckhaar mit dem wolligen Unterhaar. Besonders macht sich der Fellwuchs am Hals als "Kragen" und an den Hinterbeinen als "Knickerbocker" bemerkbar.
Bei den Norwegischen Waldkatzen ist jede Fellfarbe und Augenfarbe, solange sie natürlich ist, erlaubt.
Die sogenannte Semi-Langhaar Katze benötigt wenig Fellpflege. Sie fühlt sich in einer Wohnung mit ausreichend Platz und Klettermöglichkeiten und wenn möglich einem gesicherten Freigang sehr wohl.
Lassen Sie sich verzaubern von den kleinen Trollen Skandinaviens!!
Es wird vermutet das diese "natürliche Rasse" Ihren Ursprung in Mitteleuropa hatte. Von da aus verbreitete Sie sich in den Skandinavischen Ländern und passte sich hervorragend an das dort herrschende extreme Klima an. In den nordischen Sagen ist oft von "Feeen-, oder Troll Katzen" die Rede, die in den nordischen Wäldern weitgehend unbeachtet sich zu dieser außerordentlich robusten und anmutigen Rasse entwickelten. Erst 1930 wurde die Norwegische Waldkatze in Norwegen als Rassekatze anerkannt und es dauerte wiederum 8 Jahre bis das die erste Norwegische Waldkatze erstmals in einer Ausstellung zu sehen war. Erst über 30 Jahre später begann der Siegeszug der Waldkatzen auch in andern Ländern. 1977 schließlich erkannte die FIFe die Norwegische Waldkatze als eigenständige Rassekatze an.
Verspielt, Verschmust, Anhänglich
Die kleinen Waldtrolle haben ein ausgesprochen menschenfreundliches Wesen. Sie vermögen es wie kaum eine andere Rasse Anhänglichkeit und Unabhängigkeit in sich zu vereinigen. Hat sich der Troll erst mal einen "Lieblingsdosenöffner" auserkoren, weicht er ihm nicht mehr von der Seite und bietet bei allen Arbeiten des täglichen Lebens ungefragt seine Mithilfe an. Problemlos kann man Sie mit Artgenossen zusammen halten. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um die eigene oder eine andere Rasse handelt. Wenn es dann doch sein muss, kann man Sie auch für ein paar Stunden alleine lassen, wenn Sie danach mit einer ausgiebigen Spiel-, und Schmusezeit belohnt werden.